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Chi und Meridiane


Die traditionelle chinesische Medizin (TCM) baut auf der grundlegenden Annahme des taoistischen Weltbildes eines steten Wandels der sich in der Welt bewegenden vitalisierenden Energie (Chi) zwischen ihren Polen Yin und Yang auf.


Das Chi durchläuft auf seinem Weg vom leichten und hellen Yang zum schweren und dunklen Yin und umgekehrt verschiedene Phasen der Entwicklung und des Wandels seiner Eigenschaften. Diese Phasen hat man praktischerweise den beobachtbaren natürlichen Elementen Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zugeordnet. Das Chi kann z.B. aufstrebend sein wie ein junger Baum oder träge wie ein versandeter Bach, anpassungsfähig wie ein sich schlängelnder Fluß oder still wie ein dunkler morastiger Teich.  


Erwünscht ist natürlich ein harmonischer Fluß der Energie, sowohl in der äußeren Welt als auch in der inneren Welt des Körpers.


Im Körper eines Lebewesens bewegt sich Chi über die so genannten Meridiane. Das sind Energiebahnen oder -kanäle, welche sich wie Flüsse und Bäche durch unseren Körper ziehen. „Meridian“ ist ein westlicher Ausdruck, der wohl der Nautik und den auf Karten verwendeten Längengraden entlehnt wurde. Das chinesische Wort für das Meridiansystem lautet „jingluó“, und umfasst sowohl die „senkrecht“ (jing) verlaufenden Kanäle als auch die diese verbindenden „Querbahnen“ (luo).


Die Meridiane wurden seit Alters her mit den Organen in Verbindung gebracht, es gibt zum Beispiel einen Lungenmeridian, einen Nierenmeridian oder auch den Magenmeridian. Wichtig zu verstehen ist hierbei, dass die TCM unter „Organ“ nicht nur das Organ an sich versteht, sondern dessen Funktion und deren Auswirkungen auf das Gesamtsystem des Körpers. Hat ein Mensch z.B. Magenschmerzen, wird nicht nur auf den Magen geschaut, sondern auch dahin, wo die dem Magen zugeordneten Abläufe des Gesamtgebildes unharmonisch ablaufen. „Krankheiten“ finden laut TCM ihre Ursache meist im disharmonischen Fluß des Chi. Kann das Chi ungehindert und gleichmässig fließen, ist Heilung möglich oder es kommt erst gar nicht zu einer ernsthaften Erkrankung.


In Indien, China und Japan werden von vielen Menschen zur Unterstützung eines harmonischen Chi - Flusses (und damit zur Gesundheitsvorsorge und Gesund-erhaltung) neben den wirkungsvollen Massagen wie Ayurveda, Tuina oder Shiatsu seit Jahrhunderten Atem- und Bewegungsübungen verschiedener Schwierigkeits-grade praktiziert. Hier reicht das Spektrum von sehr übungsintensiven Yoga-Varianten über Tai-Chi bis zu den einfacheren aber nicht minder wirkungsvollen Dao-Yin Atem- und Meridiandehnübungen.


Jing Luo